[Telepolis]
Nach dem Bundesumweltminister gibt es für eine Kostenbeteiligung der Energiekonzerne, die in der Asse kostenlos ihren Müll entsorgt haben, keine Rechtsgrundlage
Im einstigen Versuchsendlager Asse, das trotz ursprünglich angenommenen Sicherheit am Absaufen ist und das die Energiekonzerne als kostenlose Müllhalde nutzten, wurden bekanntlich nicht nur schwach- und mittelradioaktiver Abfall entsorgt, sondern auch Plutonium, Giftmüll oder Tierkadaver. Während sich bereits radioaktive Lauge ausbreitet, droht der Salzstock einzubrechen.